
Ziele des Projektes
- Ziele in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen
- Individuelle Unterstützung der Schülerinnen und Schülern
- Emotionale Stabilisierung und Förderung sozialer Kompetenzen
- Förderung der Konfliktfähigkeit und konstruktiver Konfliktlösung
- Unterstützung bei Lebenskrisen in Schule, Familie und Gemeinwesen
- Ziele in der pädagogischen Arbeit mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten
- Motivierung der Eltern zur Mitwirkung bei schulischen Prozessen
- Abbau von Schwellenängsten gegenüber der Schule
- Förderung der Bindungs- und Erziehungskompetenz der Eltern
- Vernetzung der Angebote im Bereich der Hilfen zur Erziehung, des Jugendschutzes, des Freizeitbereichs und der Gesundheitsförderung
Zielgruppe
- Kinder- und Jugendliche, die aufgrund ihrer sozialen, emotionalen oder psychischen Bedarfslagen nicht im Klassenverband unterrichtet werden können und ggf. abschlussgefährdet sind.
- Konkret richtet sich das Angebot an Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 6 bis 8 (Hauptschule), 9 (Realschule), die
- durch ihr Verhalten den regulären Unterricht stören, und/oder
- b) soziale Isolation erfahren, psychischen Belastungen unterliegen oder Schwierigkeiten im emotionalen Ausdruck haben, und/oder
- c) aufgrund sprachlicher Barrieren oder traumatischer Erfahrungen dem Unterrichtsstoff im Regelunterricht nicht folgen können.


Eckpunkte der Umsetzung
- Kleingruppe von 6-8 Schülerinnen und Schüler pro Lerngruppe
- Fortlaufende Aufnahme möglich
- Individuelle Beendigung des Projektes
- Nachbetreuung bei Reintegration in den Regelunterricht
- Entscheidung über Verbleib im Projekt nach der Orientierungsphase (1.-6.Woche)
Inhalte und Methoden - alternative Unterrichtsformen
- praxisnahe Lehr- und Lerneinheiten
- intensive sozialpädagogische Bildungs- und Erziehungsansätze
- umfassende Elternarbeit
- Erstgespräche mit Schülerinnen bzw. Schülern und Eltern,
- Bedarfsanalyse, Erfassung des Leistungsstands
- Fokus des schulischen Teils liegt auf den prüfungsrelevanten Fächern
- andere Schulfächer werden durch praxisnahe Anteile und fächerverbindenden Unterricht nähergebracht (auch an außerschulischen Lernorten)
- Sozialpädagogische Unterstützung durch lern- und verhaltenstherapeutische Angebote
- Psychologische Betreuung und Begleitung je nach Bedarf
- Praktisches Lernen durch externes Personal
- regelmäßiger Austausch zwischen pädagogischen Fachkräften und Lehrkräften
- individuelle und gezielte Förderung der Teilnehmenden über Förderpläne und regelmäßige Evaluationen
- Erstellung von individuellen Wochenplänen für die Teilnehmenden
- zielgerichtete, intensive Vorbereitung auf Abschlussprüfungen
- Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeit, Praxisberaterin und Berufseinstiegsbegleiterinnen sowie anderen Netzwerkpartnern
Projekt
Alternatives Lernangebot Oberschule an der Weinau
Ansprechperson: Sandy Maiwald (Projektleitung)
E-Mail: sandy.maiwald@ib.de
Tel.: 0174 765 056 7
Träger
Internationaler Bund Mitte gGmbH
Flemmingstr. 8
09116 Chemnitz, OT Altendorf
https://www.internationaler-bund.de/
Kooperationsschule
Oberschule an der Weinau
Weinauallee 1
02763 Zittau
https://oberschule.weinauschule.de/

